Es war ein Nachmittag in meinem Fitnessstudio für Frauen, als dieser Moment kam. Es war einer dieser Momente, die dir wieder neue Kraft schenken.
Ich sitze an meinem Schreibtisch und sortiere noch ein paar Unterlagen. Eigentlich müsste ich bestens gelaunt sein. Am Tag zuvor habe ich ein großes Projekt abgeschlossen. Meinen Praxisbegleiter für Ernährung und Bewegung im Alltag, an dem ich – wenn ich kurz zurück rechne – ungefähr neun Monate gearbeitet habe.
Die letzte Zeile der persönlichen Texte ist geschrieben. Das letzte Kursblatt noch einmal überprüft – zum wievielten Mal eigentlich? Alles ist abgeheftet. Eigentlich könnte ich einen großen Haken hinter diesem Projekt machen und einfach zufrieden sein. Aber genau das Gegenteil ist der Fall.
Ich fühle mich leer und ein bisschen ausgelaugt. Und dann geht mein Gedankenkarussell in eine ungewollte Richtung. “Lohnt sich das eigentlich alles? Liest überhaupt jemand meine Blogartikel? Hört sich jemand meine Podcasts "Gesund und fit älter werden" an? Kann ich Frauen mit meinem Praxisbegleiter wirklich weiterhelfen?"
Ein Fitness-Podcast, der Mut macht
Ein Gedanke führt zum nächsten und ich stelle alles in Frage. Du wunderst dich vielleicht, dass bei mir solche Gedanken auch nach vielen Jahren im Fitnessstudio und nach vielen positiven Rückmeldungen auftauchen. Ja, diese Zweifel kommen immer wieder. Vielleicht kennst du das aus eigener Erfahrung.
Und dann mache ich, was ich euch immer empfehle: Dranbleiben. Einfach mit einer gewissen Sturheit weitermachen. Und genau an diesem Tag passieren zwei Dinge, die mich tief berühren. Zwei völlig unterschiedliche Rückmeldungen. Eine E-Mail und ein Telefonat.
Und plötzlich wird mir wieder bewusst: Das, was ich tue, wirkt. Eine dieser beiden Rückmeldungen kam von Nicole aus der Schweiz. Ich habe sie gefragt, ob ich ihre E-Mail veröffentlichen darf. Sie hat sofort zugestimmt, ich sage ihr herzlichen Dank dafür! Denn ich könnte kaum besser beschreiben, was ich mir mit meinen Podcasts, Blogartikeln und Ordnern wünsche, als sie es in ihrer Nachricht getan hat.
Eine wundervolle Rezension zum Fitness-Podcast
Liebe Renate,
Ich habe deinen Podcast «28 Tage zu mehr Fitness» gehört und möchte dir einfach von Herzen Danke sagen.
Ich werde dieses Jahr 50 Jahre alt, bin Mama von drei Kindern – eines davon hat eine Beeinträchtigung – und arbeite selbst in der Betreuung. Ich habe schon vieles ausprobiert, auch im Bereich Abnehmen in den Wechseljahren. Bin 155.5 und wiege 63Kg vieles sitzt am Bauch ;-)
Deine Podcasts haben mich wirklich begeistert. Ich habe sie jeweils beim Laufen gehört und deine Worte haben mich sehr motiviert. Besonders deine einfachen Tipps, den Teller proteinreicher zu gestalten, setze ich bereits um und ich sehe tatsächlich schon erste Erfolge.
Was ich an dir besonders schätze, ist deine sympathische und authentische Art. Du wirkst ehrlich, bodenständig und zeigst, dass ein gesunder Lebensstil nicht kompliziert sein muss. Genau das tut mir unglaublich gut.
Ich habe inzwischen auch deinen Blog entdeckt und werde mich in den Ferien intensiver damit beschäftigen. Ausserdem habe ich mir vorgenommen, dein Krafttraining regelmässig einzubauen. Ich fahre zwar täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit und bin beruflich und privat viel auf den Beinen, aber gezieltes Krafttraining kommt bei mir bisher eindeutig zu kurz. Das möchte ich nun ändern.
Am liebsten bin ich in der Natur unterwegs – beim Wandern, Walken oder Laufen. Wenn ich Zeit finde, bin ich gerne zwei bis drei Stunden draussen. Das gibt mir unglaublich viel Kraft und Ausgleich.
Ich wollte dir einfach sagen, dass deine Arbeit etwas bewirkt. Danke für deine Motivation, deine Ehrlichkeit und deine inspirierenden Podcasts. Ich freue mich darauf, noch viel von dir zu lernen.
Herzliche Grüsse
Nicole aus der Schweiz, in der Nähe von Basel
Als ich Nicoles E-Mail gelesen hatte und später noch dieses Telefonat führte, bin ich mit einem breiten Grinsen nach Hause gegangen. Zum ersten Mal seit langer Zeit dachte ich nicht darüber nach, wie viele Stunden in Podcasts, Blogartikeln und meinen Ordnern stecken. Ich dachte nur noch: Ja. Das, was ich mache, wirkt. Und manchmal kommen solche Momente genau dann, wenn man sie am dringendsten braucht.
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